Calendar

Feb
16
Sa
Litauische Unabhängigkeitserklärung @ Litauen
Feb 16 ganztägig
Tag der Wiederherstellung des Litauischen Staates @ Litauen
Feb 16 ganztägig

Die Litauer feiern zwei Unabhängigkeitsfeste und der 16. Februar ist der erste Unabhängigkeitstag. Der erste Weltkrieg endete mit der Auflösung des russischen und des deutschen Imperien und mit dem Sieg von Demokratie und Selbstbestimmungsrecht der Nationen. Am 16. Februar 1918 wurde die Deklaration zur Wiederherstellung der litauischen Unabhängigkeit verabschiedet. Die damalige politische Elite Litauens hatte die Illusion, dass Litauen bei der Wiederherstellung der Staatlichkeit sich stark von den ebenfalls ihre Unabhängigkeit erklärenden Nachbarn (Lettland und Estland) unterscheiden würde, da diese ja keine eigene staatliche Tradition in der Geschichte besaßen. Darum hoffte man, die Probleme der Staatsgrenzen, der internationalen Anerkennung und der Sicherheit ohne große Mühe lösen zu können, man dachte sogar, die Bildung einer eigenen Armee wäre nicht notwendig.

Feb
17
So
Nationalfeiertag von Kosovo @ Kosovo
Feb 17 ganztägig
Feb
23
Sa
Tag des Vaterlandsverteidigers @ Belarus
Feb 23 ganztägig

Der Tag des Vaterlandsverteidigers ist den Angehörigen der belarussischen Streitkräfte, aber auch Männern generell gewidmet. Inoffiziell gilt der 23. Februar als Tag aller Männer. Damit ist er nun sozusagen das Gegenstück zum 8. März, der in Belarus traditionell von allen Frauen begangen wird.

Feb
24
So
Unabhängigkeitstag @ Estland
Feb 24 ganztägig

Dieser Nationalfeiertag erinnert das Land an seine Befreiung von der russischen Vorherrschaft im Jahr 1918. Nach der Februarrevolution 1917 und dem Ende des Russischen Kaiserreiches hatte das Gouvernement Estland, das seit 1721 zu Russland gehörte, erweiterte Selbstverwaltungsrechte zugestanden bekommen. Im Februar 1918 nutzten estnische Politiker ein kurzzeitiges Machtvakuum im Land, währenddessen sich die russischen Streitkräfte bereits auf dem Rückzug vor der deutschen Armee befanden, welche das Land jedoch noch nicht (komplett) eingenommen hatte. Nach mehreren gescheiterten Versuchen wurde am Abend des 23. Februar 1918 in Pärnu die estnische Unabhängigkeit proklamiert, am 24. Februar trat die Provisorische Regierung des Landes erstmals zusammen.

Mrz
1
Fr
Bosnien und Herzegowina: Dan nezavisnosti (Tag der Unabhängigkeit) @ Bosnien-Herzegowina
Mrz 1 ganztägig
Bosnien und Herzegowina: Dan nezavisnosti (Tag der Unabhängigkeit) @ Bosnien-Herzegowina | Bosnien und Herzegowina

Bosnien und Herzegowina: Dan nezavisnosti  (Tag der Unabhänigkeit)

Aufgrund einer mangelnden entsprechenden Gesetzesgrundlage gibt es in Bosnien und Herzegowina keine gesamtstaatlichen Nationalfeiertage. Die Regionen Republik Srpska, in der hauptsächlich Serben leben und die Föderation Bosnien und Herzegowina, die mehrheitlich von Bosniaken und Kroaten bewohnt wird, gedenken jeweils anderer historischer Ereignisse ihrer 'nationalen' Tradition.

Was wird gefeiert?

Am 1. März wird in der Föderation Bosnien und Herzegowina der Unabhängigkeit des Landes von der Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawiens (SFRJ) gedacht. Am 29. Februar bzw. 1. März 1992 wurde das Referendum beendet, bei dem sich Bosnien und Herzegowina mit 99,4% der Stimmen (bei 63% Wahlbeteiligung) dafür aussprach aus dem Staatenverband Jugoslawiens auszutreten. Als Republik Bosnien und Herzegowina wurde das Land im April desselben Jahres von der internationalen Staatengemeinschaft anerkannt. Ethnische Serben, die rund 30% der Bevölkerung Bosniens und Herzegowinas ausmachen, boykottierten das Referendum weitestgehend, da sie zumeist für den Verbleib in der jugoslawischen Föderation plädierten - daher wird auch der 1. März von ihnen nicht als Nationalfeiertag anerkannt.

Mrz
3
So
Bulgarischer Nationalfeiertag @ Bulgarien
Mrz 3 ganztägig
Bulgarischer Nationalfeiertag @ Bulgarien | Bulgarien

Bulgarien: Ден на Освобождението на България от османско иго

(Tag der Unabhängigkeit vom Osmanischen Reich, oder: Tag der Befreiung vom türkischen Joch)

Was wird gefeiert?

Am 3. März jeden Jahren wird in Bulgarien der Unabhängigkeit vom Osmanischen Reich im Jahr 1878 gedacht. Seit dem Ende des 14. Jahrhunderts unter osmanische Kontrolle, erlebte Bulgarien im 19. Jahrhundert, mit der Verbreitung von Werten und Vorstellungen der Aufklärung, eine nationale bulgarische Wiedergeburt. Nach der Niederschlagung des sogenannten April-Aufstands - einer Erhebung von bulgarischen Nationalisten im Jahre 1877 –, die massive europäische Kritik hervorrief, brach im Jahr 1877 der russisch-türkische Krieg auf bulgarischem Gebiet aus. Mit dem Sieg des Russischen Reiches und dem darauf folgenden 'Frieden von San Stefano' wurden die Grundlagen für den modernen bulgarischen Staat gelegt. Bulgaren auf der ganzen Welt gedenken diesem besonderen Tag bis heute.

Wie wird gefeiert:

Um diesem Akt der modernen Staatsgründung gebührend zu gedenken, sind am 3. März eine Vielzahl von Festlichkeiten im ganzen Land geplant. Traditionell wird um 11 Uhr am Mittag die bulgarische Flagge am Mahnmal des unbekannten Soldaten in Sofia gehisst. Abends inspiziert der Präsident die bulgarische Ehrengarde, Namen von gefallenen Soldaten werden verlesen. Gekrönt wird der Tag mit einem Feuerwerk, das – wie die vorangegangene Zeremonie – live im Fernsehen übertragen wird.

Mrz
11
Mo
Tag der Wiederherstellung der Unabhängigkeit Litauens @ Litauen
Mrz 11 ganztägig

Auch als „Zweiter Unabhängigkeitstag“ bekannt. Mit dem zweiten Unabhängigkeitstag wird an die Souveränitätserklärung gegenüber der Sowjetunion am 11. März 1990 erinnert. Litauen war Vorreiter und erklärte als erste der 15 Sowjetrepubliken im Ergebnis der von Kremlchef Gorbatschow eingeleiteten Perestroika seine Eigenständigkeit.

Mrz
25
Mo
Anfang der Griechischen Revolution @ Griechenland
Mrz 25 ganztägig
Gedenktag für die Opfer des kommunistischen Terrors @ Lettland
Mrz 25 ganztägig

An diesem Tag, im Jahr 1949, deportierte das sowjetische Besatzungsregime über 43000 Menschen aus Lettland nach Sibirien. Sie waren größtenteils wohlhabende Bauern, Intellektuelle und andere, die Moskau als Feinde des Kommunismus und der Sowjetherrschaft angesehen hat. In den kommenden Jahren wurden die Häuser und Bauernhöfe der deportierten Letten von Sowjetbürgern aus anderen Sowjetrepubliken übernommen und kollektiviert.

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