"Es wird keine Autonomie für die Serben geben, keine Teilung des Kosovo."

"Es wird keine Autonomie für die Serben geben, keine Teilung des Kosovo."

“Es wird keine Autonomie für die Serben geben, keine Teilung des Kosovo.”

"Es wird keine Autonomie für die Serben geben, keine Teilung des Kosovo." (Hashim Thaçi)

In einem Interview mit OraNews hat der Präsident des Kosovo kategorisch die Möglichkeit eines Gebietsaustauschs mit Serbien abgelehnt und gesagt, dass der Dialogprozess trotz des Mordes an Oliver Ivanovic fortgesetzt wird.

"Die zuständigen Institutionen arbeiten hart daran, diesen Fall klarer zu machen. Es gibt keine Hinweise auf politische oder ethnische Motive. Ich glaube, dass 2018 das Jahr eines historischen Abkommens zwischen Kosovo und Serbien für die vollständige Normalisierung der Beziehungen und der Versöhnung sein wird. Dies würde die Mitgliedschaft des Kosovo in den Vereinten Nationen bedeuten. Ich sehe es als eine Notwendigkeit der Zeit an. Weder Kosovo noch Serbien haben Zeit zu verlieren. Schließlich wird es keine Autonomie für die Serben geben, es wird keine Teilung des Kosovo geben, und es wird keinen Gebietsaustausch im Kosovo geben. Des Kosovo ist unabhängig, international anerkannt und hat eine international anerkannte territoriale Integrität ", sagte Thaçi.

Er fügte hinzu, dass das Kosovo in den vergangenen zehn Jahren einige Höhen und Tiefen erlebt habe, aber vor allem hat es die notwendige Entschlossenheit erlangt, sich in euro-atlantischen Organisationen zu integrieren.

Der Präsident des Kosovo erklärte, er sei entschlossen, dass der Kosovo so bald wie möglich seine Armee erhalten werde."Als wir das letzte Mal vor vier Jahren eine Parade der Sicherheitskräfte hatten, sagte ich, dass der Kosovo eine eigene Armee haben werde, und ich bin entschlossen, die Armee so bald wie möglich zu bilden", sagte Thaçi bei einer Parade von KSF-Mitgliedern anlässlich des zehnten Jahrestages der Unabhängigkeitserklärung. Er fügte hinzu, dass der Weg des Kosovo zu Freiheit und Unabhängigkeit schwierig und schmerzhaft sei.

Der Kosovo löste sich 1999 von Serbien. Vor zehn Jahren, am 17. Februar 2008, rief Kosovo seine Unabhängigkeit aus. Damals herrschten Stolz und Euphorie. Heute sind nur wenige Menschen im Land in Feierlaune. "Kosovo begeht das Jubiläum als isoliertestes und ärmstes Land Europas und als Land, das nicht nur ökonomische, sondern auch zivile und politische Freiheiten beschneidet", schreibt der Politikexperte Agron Demi vom GAP-Institut in Pristina.

Das Land wurde bisher von mehr als 100 Ländern auf der ganzen Welt anerkannt, einschließlich der großen Westmächte. Fünf der 28 EU-Mitgliedstaaten erkennen Kosovo jedoch nicht als souverän an.

Kosovo ist nach der Republik Moldau das ärmste Land Europas. Rund ein Drittel der erwachsenen Bevölkerung hat offiziell keine Arbeit. Es gibt wenige Auslandsinvestoren. Das Land produziert kaum etwas. Neben den internationalen Finanzhilfen lebt Kosovo vor allem von den Überweisungen der Auslandskosovaren.

 

Quellen:

http://www.oranews.tv/article/hashim-thaci-ora-news-nuk-shkembejme-territor-me-serbine

http://prishtinainsight.com/dream-cut-short/

https://www.trtworld.com/europe/kosovo-continues-to-face-issues-as-it-marks-decade-of-independence-15274

Bild Quelle: Reuters

E. Temalj

Emin Temalj studierte Politikwissenschaft in Podgorica, Montenegro, wo er auch sein Hochschulpraktikum bei der Zentralregierung der DPS (Demokratische Partei der Sozialisten) machte. Seit zwei Jahren ist er bei einer NGO ehrenamtlich tätig. Er interessiert sich für Projekt Management und hat an vielen ERASMUS Projekten gearbeitet. Sein Spezialgebiet ist der Prozess zum Beitritt der EU, in dem sich die Balkan Länder befinden.

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