Calendar

Nov
21
Di
Tag des Dayton-Abkommens @ Bosnien-Herzegowina
Nov 21 ganztägig
Tag des Dayton-Abkommens @ Bosnien-Herzegowina | Bosnien und Herzegowina

Bosnien und Herzegowina: Tag des Dayton-Abkommens

Aufgrund einer mangelnden entsprechenden Gesetzesgrundlage gibt es in Bosnien und Herzegowina keine gesamtstaatlichen Nationalfeiertage. Die Regionen Republik Srpska, in der hauptsächlich  Serben leben und die Föderation Bosnien und Herzegowina, die mehrheitlich von Bosniaken und Kroaten bewohnt wird, gedenken jeweils anderer historischer Ereignisse ihrer 'nationalen' Tradition.

Was wird gefeiert?

Am 21. November wird in der Republik Srpska die Paraphierung des Dayton-Vertrags im Jahr 1995 gefeiert. Mit Zerfall der Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawiens (SFRJ), in dessen Verlauf sich Bosnien und Herzegowina 1992 unabhängig erklärte, kam es zunehmend zu ethnischen Spannungen auf dem Balkan. Nach der internationalen Anerkennung des Staates im selben Jahr, entluden sich diese Spannungen in einem militärischen Konflikt zwischen den ethnischen Kroaten, Serben und Bosniaken der Region – der sogenannte Bosnienkrieg. 1995 gelang es Vermittlern der USA mit Unterstützung der EU alle Kriegsparteien an einen Tisch zu bringen und den sogenannten Dayton-Vertrag – benannt nach der Stadt in Ohio, USA in der der Vertrag paraphiert wurde – auszuhandeln.  Dieser wurde am 14. Dezember desselben Jahres in Paris unterzeichnet und manifestierte die Unabhängigkeit und Souveränität des Staates Bosnien und Herzegowina, jedoch mit ausgeprägter Dezentralisierung. Mit der Anerkennung der Provinz Republik Srpska, die etwa 49% des bosnisch-herzegowinischen Staatsgebiets umfasst, wurde den serbischen Autonomiebestrebungen Rechnung getragen und dessen wird von den Serben Bosniens und Herzegowinas bis heute feierlich gedacht.

Nov
24
Fr
24. November 1996: Der sichtbare Beginn vom Ausbau des Autoritarismus in Belarus @ Gedenktag
Nov 24 ganztägig
24. November 1996: Der sichtbare Beginn vom Ausbau des Autoritarismus in Belarus @ Gedenktag | Minsk | Minskaja Woblasz | Weißrussland

Der 24. November 2016 markiert den 20. Jahrestag der Volksabstimmung (Referendum), der die Grundlage von Lukaschenka’s langer Präsidentschaft legte und ihn dadurch zu neuen Vollmachten verhalf.

Die Bürger des jungen postsowjetischen Landes hatten damals (1996) die Möglichkeit zu sieben Verfassungsänderungen zu stimmen. Das Wahlergebnis war schlussendliche sehr deutlich. Mit mehr als 80% der Stimmen erhielt der Präsident Lukaschenka die Befugnis seine politische Macht auszubauen. Jetzt konnte er im Alleingang Minister, Richter, Generalstaatsanwälte und Zentralbankchefs ernennen. Zusätzlich ermächtigte die Verfassungsänderung den Präsident das Parlament aufzulösen und es wurde praktisch unmöglich solche Entscheidungen anzufechten.

Dieses Referendum wurde von der EU, dem Europäischen Menschenrechtsrat und der OSZE nicht anerkannt und mehrmals kritisiert.

Es gab mehrere Klagen wegen Falsifikationen (Ungültigkeit) und Violationen (Gesetzesübertretung) in Bezug auf den Abstimmungsprozess. Diese blieben ohne Auswirkung.

Dieser Wandel bedeutete eine große Machtverschiebung in Richtung Präsidenten und, nach Aussagen der Opposition, war es ein Wendepunkt hin zum Autoritarismus.

In diesem Jahr rief die Opposition wieder auf, am 24. November Protestdemonstrationen in Minsk durchzuführen.

Seit 2004  ist Belarus von Sanktionen der EU und USA betroffen und das aufgrund von Menschenrechtsverletzungen. Nichtsdestotrotz ist Lukaschenka seit 1994 ununterbrochen der Präsident der Republik Belarus.

Nov
25
Sa
Tag der Staatlichkeit in Bosnien-Herzegowina @ Bosnien-Herzegowina
Nov 25 ganztägig
Tag der Staatlichkeit in Bosnien-Herzegowina @ Bosnien-Herzegowina | Bosnien und Herzegowina

Bosnien und Herzegowina: Dan Državnosti (Tag der Staatlichkeit)
Aufgrund einer mangelnden entsprechenden Gesetzesgrundlage gibt es in Bosnien und Herzegowina keine gesamtstaatlichen Nationalfeiertage. Die Regionen Republik Srpska, in der hauptsächlich Serben leben, und die Föderation Bosnien und Herzegowina, die mehrheitlich von Bosniaken und Kroaten bewohnt wird, gedenken jeweils anderer historischer Ereignisse ihrer 'nationalen' Tradition.

Was wird gefeiert?

Am 25. November wird in der Föderation Bosnien und Herzegowina die Ausrufung der Republik gefeiert. An diesem Tag im Jahr 1943 nahm der Rat der Antifaschistischen in Bosnien und Herzegowina (ZAVNOBiH) in Mrkonjić Grad eine Resolution an, welche Bosnien und Herzegowina zu einer egalitären Gemeinschaft aus Serben, Kroaten und Muslimen erklärte. So wurde nach langem und erbittertem Kampf gegen deutsche und italienische Faschisten, die die Region im Frühjahr 1941 besetzt hatten, de facto die Volksrepublik Bosnien und Herzegowina ausgerufen. Der 25. November ist als Nationalfeiertag jedoch umstritten. Ethnische Serben, die rund 30% der Bevölkerung Bosniens und Herzegowinas ausmachen, lehnen den Tag als Nationalfeiertag ab, da sie in ihm die künstliche Schaffung einer gesamt-nationalen Tradition sehen, die es ihrem Verständnis nach eigentlich nicht gibt.

 

Nov
28
Di
Albanischer Nationalfeiertag @ Albanien
Nov 28 ganztägig
Albanischer Nationalfeiertag @ Albanien | Albanien

Albanien: Dita e Pavaresise (Unabhänigkeitstag)

Was wird gefeiert?

Am 28. November feiert man in Albanien die Unabhängigkeit des Landes vom Osmanischen Reich. Ende des 15. Jahrhunderts war die Region, die heute das Albanische Staatsgebiet ausmacht, von den Osmanen unterworfen und in ihren Vielvölkerstaat eingegliedert worden. Nach dem sogenannten Ersten Balkankrieg, in dem Separatisten unter dem Freiheitskämpfer und heutigen Nationalhelden Ismail Qemali ('Liga von Prizren') für nationale Selbstbestimmung kämpften, wurde in Vlora am 28. November 1912 das unabhängige Albanien ausgerufen. Nach über 500 Jahren der Fremdherrschaft, wehte nun wieder die rot-schwarze Flagge mit dem Doppeladler – abgeleitet von dem Siegel Skanderbegs, Anführers der Albaner bei einem Aufstand gegen die Osmanen im 15. Jahrhundert – über den Dächern Tiranas, Shkodras und Co. Bis heute wird dieser Tag nicht nur in Albanien, sondern von Albanern rund um den Globus feierlich begangen.

Wie wird gefeiert?

Schulen, Behörden und Geschäfte bleiben an diesem Tag geschlossen. Somit haben fast alle Albaner Zeit, an den von der Stadt oder privat organisierten Aktivitäten teilzunehmen, wie zum Beispiel Kunstausstellungen, musikalische Darbietungen oder Filmvorführungen von traditionellen Albanischen Filmen. Außerdem wird in Vlora, ebenso wie in Tirana, symbolisch die Skanderbeg Flagge gehisst, um an Ismail Qemali's Demonstration der albanischen Unabhängigkeit zu erinnern. Zudem gedenken viele Albaner den Gefallenen des Unabhängigkeitskriegs indem sie Blumen auf den Soldatenfriedhöfen ablegen.

Nov
29
Mi
Albanien – Tag der Befreiung @ Albanien
Nov 29 ganztägig
Albanien - Tag der Befreiung @ Albanien | Albanien

Albanien: Dita e Çlirimit (Tag der Befreiung)

Was wird gefeiert?

Am 29. November wird in Albanien der Befreiung vom Faschismus feierlich gedacht. Nachdem italienische und deutsche Faschisten 1941 den Balkan besetzt hatten, formierte sich schnell Widerstand unter der albanischen Bevölkerung. Die überwältigende Mehrheit der Albaner weigerte sich mit den Besatzern zu kollaborierten, und unterstützen die von Enver Hoxha geführten antifaschistischen Partisanenverbände, die am 29. November 1944 die faschistischen Kräfte besiegte und Albanien endgültig vom Faschismus befreite. Als die rechtskonservative Regierung unter Sali Berisha (2005 -2013) den 29. November als Nationalfeiertag abschaffen wollte, regte sich massiver Widerstand. Sekretär des Verbandes antifaschistischer Kämpfer (Lanc) stellte fest: 'Niemand kann die Erinnerung an den heroischen Kampf unseres Volkes gegen den Faschismus aus den Geschichtsbüchern und unserem Gedächtnis streichen. Und dazu hat auch keiner das Recht. Wir werden unserer antifaschistischen Tradition treu bleiben.' Der 29. November ist nach wie vor offizieller Nationalfeiertag Albaniens.

Wie wird gefeiert?

Geschäfte, Schulen und Behörden bleiben an diesem Tag geschlossen. Am Abend beginnt dann die sogenannte Nata e Bardhe (Weiße Nacht), bei der man im Kreis von Familie und Freunden lange aufbleibt und feiert, in der Regel bei Gesang und Tanz zu traditioneller Albanischer Folklore. In jeder Stadt sind dabei traditionell unterschiedliche Folksongs beliebt, die  jeweils mit eigenen Ritualen und Tanzstilen aufgeführt und getanzt werden.

Du möchtest wissen wie sich albanische Folklore anhört und wie dazu traditionell getanzt wird? Hier ein Beispiel aus Tirana:

https://www.youtube.com/playlist?list=PLVBQ8GSjd3HjcKIh4liFjxSTvDg8F-LPX

Dez
1
Fr
Vereinigung von Siebenbürgen mit Rumänien @ Rumänien
Dez 1 ganztägig
Vereinigung von Siebenbürgen mit Rumänien @ Rumänien | Rumänien

Rumänien hatte bis in die 1990er Jahren unterschiedliche Nationalfeiertage, welche aber symbolische Bedeutung nur für die vor dem I. Weltkrieg existierenden rumänischen Gebieten hatten. Nach dem I. Weltkrieg veränderte sich das Territorium Rumäniens. Der neue Nationalfeiertag markiert diese Veränderung, welche die Vereinigung Rumäniens mit Siebenbürgen und dem Banat entsprach. Am 1. Dezember 1918 haben Vertreter der siebenbürgischen Rumänen, ca. 100.000 Menschen eine Versammlung in Alba Iulia abgehalten und die Vereinigung Siebenbürgens, des Kreischgebiets (Nordwesten Rumäniens) und des Banats mit dem rumänischen Königreich erklärt. Da zu dieser Zeit ca. die Hälfte der Bevölkerung des entsprechenden Gebiets Ungarn waren, haben die Rumänen ihnen an der Versammlung für die Vereinigung besondere Bedingungen versprochen.

Neben den Ungarn lebten noch in Siebenbürgen Sachsen, Schwaben, ungarisch sprechende Szekler und Juden. Sie bildeten große einheitliche Gemeinschaften, die vor allem in den großen Städten lebten und dort eben die mehrheitliche Bevölkerung ausmachten. Die Rumänen lebten hingegen als Agrarvolk in kleinen Kommunen und Dörfer ohne jegliche Rechte und Privilegien - zu diesem Zeitpunkt in der Peripherie. Nach dem I. Weltkrieg nutzten sie die vorgegebene Möglichkeit aus, um die eigene vorher nicht anerkannte Bevölkerungsgruppe zur Nation zu erklären und dadurch ihre Gleichstellung mit den anderen siebenbürgischen Nationen zu fördern. Sie wollten am Anfang die Autonomie, der in einem einheitlichen Block lebenden Szekler-Ungarn, gewährleisten, haben aber letztendlich diesen eigentlich einseitigen Vertrag in Bezug darauf verletzt und gegen die Ungarn Vergeltungsmaßnahmen geführt.

Von diesen Ereignissen ausgegangen gibt es weiterhin kontroverse Meinungen und Ansichten rund ums Datum, welches für die ungarische Minderheit als Erinnerung an einer Tragödie gesehen wird, wohingegen es für die Rumänen als Geburt des hoch erwünschten Großrumäniens wahrgenommen wird.

Dez
31
So
Vereinigung von Siebenbürgen mit Rumänien @ Rumänien
Dez 31 ganztägig
Vereinigung von Siebenbürgen mit Rumänien @ Rumänien | Rumänien

Rumänien hatte bis in die 1990er Jahren unterschiedliche Nationalfeiertage, welche aber symbolische Bedeutung nur für die vor dem I. Weltkrieg existierenden rumänischen Gebieten hatten. Nach dem I. Weltkrieg veränderte sich das Territorium Rumäniens. Der neue Nationalfeiertag markiert diese Veränderung, welche die Vereinigung Rumäniens mit Siebenbürgen und dem Banat entsprach. Am 1. Dezember 1918 haben Vertreter der siebenbürgischen Rumänen, ca. 100.000 Menschen eine Versammlung in Alba Iulia abgehalten und die Vereinigung Siebenbürgens, des Kreischgebiets (Nordwesten Rumäniens) und des Banats mit dem rumänischen Königreich erklärt. Da zu dieser Zeit ca. die Hälfte der Bevölkerung des entsprechenden Gebiets Ungarn waren, haben die Rumänen ihnen an der Versammlung für die Vereinigung besondere Bedingungen versprochen.

Neben den Ungarn lebten noch in Siebenbürgen Sachsen, Schwaben, ungarisch sprechende Szekler und Juden. Sie bildeten große einheitliche Gemeinschaften, die vor allem in den großen Städten lebten und dort eben die mehrheitliche Bevölkerung ausmachten. Die Rumänen lebten hingegen als Agrarvolk in kleinen Kommunen und Dörfer ohne jegliche Rechte und Privilegien - zu diesem Zeitpunkt in der Peripherie. Nach dem I. Weltkrieg nutzten sie die vorgegebene Möglichkeit aus, um die eigene vorher nicht anerkannte Bevölkerungsgruppe zur Nation zu erklären und dadurch ihre Gleichstellung mit den anderen siebenbürgischen Nationen zu fördern. Sie wollten am Anfang die Autonomie, der in einem einheitlichen Block lebenden Szekler-Ungarn, gewährleisten, haben aber letztendlich diesen eigentlich einseitigen Vertrag in Bezug darauf verletzt und gegen die Ungarn Vergeltungsmaßnahmen geführt.

Von diesen Ereignissen ausgegangen gibt es weiterhin kontroverse Meinungen und Ansichten rund ums Datum, welches für die ungarische Minderheit als Erinnerung an einer Tragödie gesehen wird, wohingegen es für die Rumänen als Geburt des hoch erwünschten Großrumäniens wahrgenommen wird.

Jan
1
Mo
Abspaltung von der Tschechoslowakei @ Slowakei
Jan 1 ganztägig
Gründung der Tschechischen Republik am 1. Januar 1993 @ Tschechien
Jan 1 ganztägig
Gründung der Tschechischen Republik am 1. Januar 1993 @ Tschechien | Tschechische Republik

Tag der Erneuerung eines selbständigen tschechischen Staates

Jan
9
Di
Bosnien und Herzegowina: Dan Republike (Tag der Republik) @ Bosnien-Herzegowina
Jan 9 ganztägig
Bosnien und Herzegowina: Dan Republike (Tag der Republik) @ Bosnien-Herzegowina | Bosnien und Herzegowina

Bosnien und Herzegowina: Dan Republike (Tag der Republik)

Aufgrund einer mangelnden entsprechenden Gesetzesgrundlage gibt es in Bosnien und Herzegowina keine gesamtstaatlichen Nationalfeiertage. Die Regionen Republik Srpska, in der hauptsächlich  Serben leben und die Föderation Bosnien und Herzegowina, die mehrheitlich von Bosniaken und Kroaten bewohnt wird, gedenken jeweils anderer historischer Ereignisse ihrer 'nationalen' Tradition.

Was wird gefeiert?

In der Republik Srpska wird am 9. Januar jeden Jahres der Tag der 'Republik des serbischen Volkes' gefeiert. Dieser Tag ist in Bosnien und Herzegowina - sowie international - umstritten. Am 9. Januar 1992 hatten serbische Nationalisten der Region – in Anbetracht der drohenden Abspaltung Bosniens und Herzegowinas vom serbisch-dominierten Jugoslawien – die Srpska Republika Bosna i Hercegovina ausgerufen. Damit verdeutlichten sie ihre Absichten, einen eigenständigen serbischen Staat in Bosnien und Herzegowina zu schaffen. Besonders problematisch: An der Ausrufung war auch Radovan Karadžić beteiligt, späterer Präsident der Republik Srpska während des Bosnienkrieges. Bereits seit 1996 vom UN-Kriegsverbrechertribunal angeklagt, wurde er erst 2016 wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit  und Völkermord in Teilen Bosniens verurteilt. Der 9. Januar bleibt somit ein emotional geladener Tag in Bosnien und Herzegowina, der beim nicht-serbischen Teil der Bevölkerung bis heute negative Gefühle hinterlässt.

Die Begehung des 9. Januars wurde 2015 für verfassungswidrig erklärt, weil sie den kroatischen und muslimischen Teil der Bevölkerung Bosniens und Herzegowinas ausschließe. In einem bereits vorab von einem Verfassungsgericht für ungültig erklärte Referendum in der Republik Srpska sprach sich die mehrheitlich serbische Bevölkerung eindeutig für die Beibehaltung des 9. Januars als Nationalfeiertag aus. Die Diskussion um die Abschaffung bzw. Beibehaltung des 9. Januars als Nationalfeiertag befeuert die Debatte um eine mögliche Abspaltung der Republik Srpska  von Bosnien und Herzegowina.

Du willst mehr über die Debatte um den 9. Januar erfahren? Hier gibt es weitere Informationen:

http://www.n-tv.de/politik/Bosnien-Herzegowina-droht-der-Zerfall-article18728086.html

http://www.zeit.de/politik/ausland/2016-09/bosnien-herzegowina-bosnische-serben-volksbstimmung-nationalfeiertag

https://www.bing.com/images/search?view=detailV2&ccid=cxQFpk6t&id=F05CA6A2C4683F23D848999A276D8E5F516043FF&q=map+bosnien+and&simid=608017553405906571&selectedIndex=0&ajaxhist=0

 

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